14. November 2016

Mondsüchtig ... Licht und Schatten ...



Es ist bitterkalt, ich bin müde von der Arbeit ...
... aber heute scheint der Supermond strahlendhell am Himmel ...
... und ich kann nicht anders, als still am Fenster stehen ...
... und zu träumen ...
... während das Mondlicht auf mein Gesicht scheint ...



























































































































(alle Fotos vom letzten Urlaub 2015 in Dubai)

Treue liebe Leser wissen, 
daß ich ein kleiner Nomade bin
und mein Herz auch ein bißchen an Dubai hängt.




6. November 2016

Mon olivier ...


Vor 18 Jahren habe ich mir einen kleinen Olivenbaum 
in einer Spezialgärtnerei gekauft.
Er war damals drei Jahre alt und sehr, sehr klein ...
Ich hatte keinen Wintergarten, kein Gewächshaus
und die Winter hier in Bayern sind viel zu kalt, 
um den Olivenbaum draußen stehen zu lassen,
aber ich wollte unbedingt selber einen bei mir haben.

Als Wahlfranzose MUSS man einen Olivenbaum haben,
dachte ich mir, und irgendwie habe ich es auch geschafft, 
daß er überlebt hat.

Er ist zweimal mit umgezogen und
vor ungefähr 10 Jahren habe ich ihm
einen Topf aus Südfrankreich gekauft 
- einen Anduze-Topf.

Diesen Sommer konnte er jetzt im neuen Haus
am geschützten Freisitz verbringen,
was ihm sehr gefallen hat.
19 Oliven hat er getragen.
Leider hatte ich zu wenig Zeit,
aber nächsten Sommer werde ich die Oliven
einlegen, wie man es im Mittelmeerraum macht.
Auch wenn es nur ein kleines Glas wird ...

Es sind meine eigenen Oliven ...

Als wir diesen Sommer wieder in Südfrankreich waren,
bin ich immer durch den großen Garten geschlendert
und habe die riesigen Olivenbäume dort bewundert.
Es sind alles Picholine-Bäume,
eine Olive, die ich sehr gerne esse.
Sie wird grün eingelegt und schmeckt wunderbar fruchtig.





Das silbrige Laub der Oliven und das Licht der Sonne ...
... ich finde es immer wieder magisch ...




















Seit gestern ist das Wetter hier in Bayern nicht mehr schön ...
... es regnet, schneit, dann regnet es wieder und es ist schon
richtig kalt ...
Deshalb mußte ich meinen Olivenbaum jetzt wieder ins Haus räumen ...
Er überwintert immer in meinem Zimmer,
daß ich nicht heize, damit es für ihn 
möglichst kühl wird.
Vor 18 Jahren war er 15 cm groß,
jetzt schneide ich ihn immer ein bißchen,
damit er ungefähr 2 m groß bleibt.
Einen größeren Topf kann ich ihm nicht mehr anbieten.

Wie ich, wäre er glaube ich, lieber in Frankreich.
Dann könnte ich ihn endlich in einen Garten pflanzen...





Im Kino läuft gerade ein wunderbarer Film ... el olivo ...
 Ich habe mir vor ein paar Wochen das Olivenöl
aus der Olivensorte aus dem Film bestellt ...
Ich bin gespannt, wie es schmecken wird ...

 Macht Euch einen schönen Sonntag!

Bis bald, 

Eure Geli



30. Oktober 2016

Profitez de l´Automne ...


Mein Schatz hat mir vom Markt fast 5 kg wunderbar goldgelbe Quitten
mitgebracht ...
für zwei Tage habe ich diese herrlichen Früchte erst einmal 
auf ein schönes Tablett gelegt ...
und mich an dem warmen Gelb erfreut, 
in dem auch die Bäume gegen den blauen Himmel leuchten ...
... während dieser traumhafte Duft durchs Haus zieht ...






... und dann daraus 11 Gläser Quittengelee gezaubert ...






Jeden Tag versuche ich "mein Frankreich" zu mir zu holen.
Ich kaufe leckeren Essig und Olivenöl aus Frankreich,
freue mich über die letzten Blüten vom Lavendel auf der Terrasse
und das bunte Laub meiner im Frühling gepflanzten Glyzinie ...






... auch Quittenbrot habe ich zum ersten Mal gemacht ...
... hoffentlich schmeckt es so gut wie in der Provence.






In der Nähe meiner Schwiegereltern leben diese hübschen Gänse ...
Sie schnattern den ganzen Tag ...
Ich könnte keine essen ...
Ich habe mal gelesen, daß sie 25 Jahre alt werden können ...






Tisch, Stühle, Deko und Walnüsse ... alles ist aus Frankreich ...
... nur der Kronleuchter kommt aus Italien ...






Meine weißen Hortensien im Vorbeet haben dieses Jahr leider noch nicht 
geblüht,
aber das Herbstlaub ist wunderschön.
Im Gartenhaus stabeln sich meine Körbe und Töpfe aus der Provence.
Der Winter kann kommen - das Vogelfutter habe ich auch schon gekauft ...





Das "Gartenhaus" ist in das Haus integriert und hat einen hohen Sichtdachstuhl,
so wie ich es immer in Frankreich in den Häusern gesehen habe.
Die Regale hat mein Schatz mit meinem Schwiegervater aus
massiven Holzbrettern gebaut 
und ich habe stundenlang alles weiß gestrichen ...






Mein Herz ist in Südfrankreich,
aber ein kleiner Teil liebt auch den hohen Norden.
Meine Verwandten leben in Finnland und
wenn der Winter naht, 
liebe ich es, etwas zu stricken.
Im Moment stricke ich einen Pullover aus Original
Islandwolle.
Das Muster ist für mich sehr schwer, denn
die Anleitung ist auf isländisch ...






Die Ärmel sind schon fertig und ich finde diesen Farbverlauf einfach schön ...






Noch ungefähr 20 cm weiterstricken, dann kann ich alle 3 Teile auf 
eine Nadel aufnehmen und den Pulli fertigstricken.
Er ist ohne Nähte, immer rundherum gestrickt ...







Ich hoffe, es geht Euch gut und Ihr genießt die etwas ruhigere Zeit.
Ein langer Spaziergang in der bunten Natur,
ein gutes Buch auf der Couch
oder etwas zum Basteln oder Stricken ...
Es gibt so viele Möglichkeiten,
diese Jahreszeit zu genießen ...

Paßt auf Euch auf und vielen lieben Dank
für Eure Besuche bei mir!

Bis bald,

Eure Geli



23. Oktober 2016

Herbstschätze - Tresors d´Automne ...




Heute ist ein schöner Herbsttag. 
Die Bäume und Sträucher tragen ihr schönstes Blätterkleid und 
der Wind zieht leise durch die Gassen ...
Ich ziehe meine Gummistiefel an und gehe auf die Suche ...
Auf die Suche nach der wahren und schlichten Schönheit von Natur und Dingen ...
In den schmalen Gassen meiner Lieblingsdörfer in der Nähe von Uzès 
finde ich schöne alte Haustüren und Sträucher in einer herrlichen Farbe ...







... riesige Oleanderbüsche und scheue Miezekatzen ...







... wunderschöne schlichte Kirchen, ganz für mich allein ...






"Leider" bin ich diesen Herbst nicht in Südfrankreich,
also kaufe ich jede Menge leckeren Ziegenkäse um meinen Hunger 
nach Frankreich zu stillen ...






.. und träume von den schmalen Gassen von Castillon-du-Gard,
wo ich dieses schöne Graffiti entdeckt habe ...
Ich weiß leider nicht, was diese Zeichnung bedeuten soll,
aber vielleicht hat der Maler von der Camargue geträumt?
Von einem kleinen Haus mit Stieren und Flamingos?
Irgendwie komisch - ich will in dieses kleine Dorf auf dem Berg
und ein Bewohner dort, will in die Camargue ans Meer ...












Im Herbst backe ich immer Maronen-Madeleines. 
Mit dem mitgebrachten Maronenpüree aus meinem letzten Urlaub.
Und während es bei mir in der Küche französisch duftet, 
schaue ich aus dem Fenster
 und bewundere die bunten Blätter unserer Bäume 
und den strahlendblauen Himmel, für den wir in Bayern berühmt sind
(Fotos ohne Filter!) ...







... die letzten Tage hat uns die Sonne verwöhnt und die Berge sind gut zu sehen ...













... und ich muß sagen, auch bei uns ist der Herbst einfach wunderbar!







Ihr Lieben,
leider ist der Sonntag schon wieder fast vorbei ...

Macht Euch einen schönen Herbst!

Eure Geli

17. Oktober 2016

Ein Traum ...


Diesen Sommer hatte ich wieder das Glück eine kurze Zeit in meinem geliebten Frankreich
Urlaub machen zu können.
Und natürlich bin ich jeden Morgen zum Bäcker gelaufen, 
um leckere Croissants und Baguettes zu kaufen.

Auf dem Weg bin ich immer an diesem alten schon sehr verfallenen Haus vorbeigekommen.
Ein riesiger Feigenbaum voller Früchte und jede Menge Efeu haben das alte Steinhaus
in einen Dornröschenschlaf versetzt und fast völlig überwachsen.

Nur das Eingangstor und eine Seite des Hauses waren noch zu sehen.








Jeden Tag habe ich mich näher ran gewagt, ein paar reife Feigen gepflückt, 
das Häuschen betrachtet und mich gefragt, wer hier wohl einmal gewohnt hat.
Oben links habe ich ein zugenageltes Fenster entdeckt ...
 ... und Freundschaft mit einer Katze geschlossen ...



 









Hübsche Blumen blühen auf dem Mauerwerk ...
... und ich denke mir, 
wenn wir im Lotto gewinnen würden und nicht mehr arbeiten müssten,
würde ich vielleicht dieses Haus kaufen und wieder zum Leben erwecken ...







 ... einen romantischen Garten anlegen,
vielleicht darin ein altes Spülbecken in der Küche entdecken ...








... ich würde alle herrenlosen Katzen, 
wie dieses kleine Mäuschen in meinem vorletzten Urlaub,
versorgen ...





 ... ich würde versuchen, wieder schöne Fensterläden anzubringen ...







 ... jede Menge Basilikum pflanzen und einen "Pfauenthron" auf dem Flomarkt ergattern ...














 ... um die schönen Tage am Pool zu genießen ...






 Leider nur ein Traum ...






... aber manchmal ist man schon glücklich, wenn man träumen kann ...








Liebe Freunde,

vielen Dank für Eure lieben Besuche bei mir.
Ich bin immer wieder gerührt, 
daß Ihr mich nach der langen Zeit nicht vergessen habt.

Macht Euch eine schöne Woche 
und vergesst nicht, wie ich zu träumen ...

Eure Geli